Flüssigseife oder herkömmliche Seife

Dieser Blog soll ja nicht „sterben“, wenn unser Traumhaus mal steht, sondern wir werden hier weiter aus unserem Leben berichten. Daher gibt es hier auch Artikel, die nicht primär mit dem Hausbau zusammenhängen.

Derzeit haben wohl die meisten, wie auch wir bis vor kurzem, überwiegend Flüssigseife in Benutzung. Aber aus irgendeinem Grund (wir wissen ihn schon gar nicht mehr) haben wir uns dafür entschieden, lieber herkömmliche Seife zu verwenden. Es darf dann auch gern etwas hochwertiges wie beispielsweise eine handgeschöpfte Seife sein, aber wir nutzen auch 08/15-Seifen aus dem Supermarkt. Wer unsere Wohnsituation kennt, weiß, dass wir hier ein WC ohne Außenfenster haben, es läuft aber zeitgleich mit dem Licht ein elektrischer Lüfter. Dennoch hat insbesondere Sabine den Eindruck, es würde dort oftmals nicht sehr frisch riechen. Und nun war auch endlich die Flüssigseife im WC aufgebraucht und wir haben eine neue Seife gekauft. Und nun kommts: Der Geruch dieser Seife bringt einen wunderbaren frischen Duft in den Raum. Duftintensiv sind auf jeden Fall die Seifen Speick Natural Seife* und Goldmelisse New Citrus Zitrone und Neroli Seife*, die zusätzlich noch durch ihr Aussehen – sie sieht wie eine Zitrone aus – punktet.

(*=Amazonaffiliatelinks)

Habt ihr denn noch Tipps für gutriechende Seifen?

Badezimmer und Gäste-WC

Nachdem wir an Weihnachten in Sabines Haus in der Oberpfalz waren, haben wir auch den Computer mitgenommen, auf dem noch ein altes CAD-Programm ist. Daher gibt es jetzt etwas schickere Pläne des Hauses.

Ein bisschen ein Problem war die Badezimmergestaltung, denn auf einer Fläche von 360 cm mal 340 cm sollten ein Gäste-WC, eine Waschmaschine und ein Bad mit Platz für die Waschmaschine, eine Toilette, eine große Badewanne und ein konfortabler Duschbereich entstehen. Viel hin- und herüberlegen führte nicht wirklich zu einem Ergebnis, also hat sich Sabine die Installationsmaße von dieser Webseite angesehen, übertragen und ausgeschnitten.

Dazu dann der passende Grundrissplan und schon konnten die Sanitärobjekte hin- und hergeschoben werden. Kleiner Tipp: das funktioniert natürlich auch mit allen anderen Einrichtungsgegenständen.

So sieht nun das Ergebnis aus:

Und dies ist nun der Übersichtsplan des ganzen Hauses:

Karoistanbul

Vergangenes Wochenende waren wir auf der Bau München. Es gibt noch vieles davon zu berichten, aber ihr wisst ja, Blogartikel machen Arbeiten und brauchen Zeit. Und auch das Prospektmaterial, das wir mitgebracht haben, zu sichten, braucht noch so seine Zeit. Aber wirklich beeindruckt haben uns die Bodenbeläge von Karoistanbul. Dazu gab es ein Buch statt Prospektmaterial, das von seiner Druckqualität und seiner ausgewählten Bildern einen eigenen Blogartikel wert ist.

Nun ist es so, dass wir keinesfalls eine größere Fläche damit fliesen lassen würde, denn wir fürchten, man sieht sich doch mit der Zeit daran ab. Aber beispielsweise den Boden im Duschbereich fänden wir toll mit so einem Hingucker. Oder den Fliesenspiegel in der Nische mit Spülbecken in der Küche können wir uns gut vorstellen.

Küchenplaung

So, ein erster Entwurf einer möglichen Küchenaufteilung liegt vor. Kurze Erklärung der Schränke, der Ikea-Küchenplaner lässt leider nicht alles zu, was möglich wäre. Rechts neben dem Backofenhochschrank kommt die Geschürrspülmaschine rein, auch etwas höher gestellt. Neben der Spüle kommt ein Vorratsschrank hinein, rechts daneben wiederum ist der Kühlschrank untergebracht. Die Spüle auf dieser Seite der Küche unterzubringen, hat aus Sabines Sicht mehrere Vorteile. Erstens ist auf der Kochinsel wirklich ausreichend Platz für den Herd, zum Schnippeln und und und. Der Herd bekommt im übrigen einen Teppan.

Und zweitens müssen die Leitungen nicht weiter gezogen werden, als unbedingt notwendig. Auf der Rückseite der Küchenwand wird das Badezimmer liegen, so dass das aus preislicher Sicht eine günstige Variante sein wird.

Lasst euch von der merkwürdigen Frontfarbe beim Küchenplaner nicht irritieren, eingegeben sind glatte, weiße Fronten. Keine Ahnung, warum er die Kücheninsel in so einem dunklen Ton darstellt.

Eventuell machen wir die Kücheninsel auch um 75 cm kürzer und stellen dort unseren kleinen Esstisch hin, dann hätten wir da einen Schnippel und schnell-mal-was-Essen-Platz, der auch im Sitzen genutzt werden kann. Das wäre für Sepp von Vorteil. Oder von Nachteil, weil er dann beim Mithelfen eingebunden würde.

Jetzt ist die Kücheninsel 240 cm x 120 cm groß.

Weihnachtsbrief 2018

Liebe Freunde, Verwandte und Feinde,

das Jahr 2018 neigt sich seinem Ende zu. Es war aus unserer Sicht ein wundervolles Jahr, ein Jahr des Neuanfangs. Im Februar haben wir uns das erste Mal in Ingolstadt getroffen. Wir kannten insofern gut, als dass wir schon lange, viel und oft miteinander geschrieben und telefoniert haben. Aber all das sagt ja nichts darüber aus, ob man sich dann im „richtigen Leben“ auch gut riechen kann, ob die Chemie stimmt, wie man so schön sagt. Bei uns stimmte sie vom ersten Augenblick an. Ostern fuhren wir zusammen mit Kathis Familie auf die Zugspitze (gut, dass wir das gemacht haben, bevor es diesen Unfall im Herbst mit den Gondeln gab, heute würden wir wohl nicht mehr fahren).

Nach den Feiertagen ging plötzlich alles Holterdipolter. Sabines Caddy verreckte an unserem letzten Urlaubstag.

Das führte dazu, dass Sabine vorübergehend bei Sepp Unterschlupf fand. Noch vor dem Osterurlaub hatte die Mieterin in der Wohnung über Sepp schon gekündigt und es war klar, dass die Wohnung ab 1. Mai 2018 frei würde. Bis der Ersatz für den Caddy, unser Touran, soweit fahrfertig und angemeldet war, vergingen noch eineinhalb Wochen.

Die Zeit nutzte Sabine und suchte sich einen Job in der Gegend. Nahverkehr war das Zauberwort, denn sie wollte nicht mehr in den Fernverkehr. Aber Dank Fachkräftemangel war das Thema schnell erledigt und sie fing am 23.04.2018 bei einer Spedition im Landkreis Rosenheim an.

So verging der Sommer rasend schnell. Wir machten Ausflüge in die Gegend, waren am Schliersee, am Chiemsee, auf der Siegel-Alm bei Bayerischzell, auf dem Wendelstein (um den hohen Temperaturen zu entgehen), haben einen Kurzurlaub in Wien

und in Dürrwies im Bayerischen Wald gemacht. Wir ließen uns in Marktoberdorf bei Tattoo Moskito tätowieren.

Auch daheim ließen wir es uns gut gehen, grillten oder kochten miteinander. Gleichzeitig haben wir uns intensiv damit beschäftigt, wie wir unser Holzhaus planen. Der Hund bekam eine neue Hundebox fürs Auto und die Katze ein Katzenhaus für draußen, weil sie sich wegen des Hundes nicht mehr in die Wohnung traut.

Dankbar sind wir dafür, dass niemand letztes Jahr ernsthaft erkrankt ist. Lediglich Sabines 89jährige an Demenz erkrankte Mutter verstarb im Mai. Auch das ein Grund für Dankbarkeit, Demenz fordert viel von allen Beteiligten, auch von den Betroffenen.

Froh ist besonders Sabine darüber, dass der Scheidungskrieg der Eltern vom Enkelmädchen vorbei zu sein scheint und sich beide doch endlich auf das Wohl des Kindes besonnen haben. Das hat auch noch den Vorteil, dass Sabine die Enkeline öfter sieht. Der Enkelsohn ist in den Kindergarten gekommen, ein erster Schritt in Richtung groß werden.

Die Aufnahme entstand noch im Haus von Sabine. Die Küche hatte sie dort relativ neu einbauen lassen, jetzt wohnen ja Mieter dort. Aber die Küche ist so schön, dass wir uns wieder für das gleiche Modell (mit anderer Arbeitsplatte) entschieden haben. Es ist „Chalet 883“ von Nobilia.

Am 13. Oktober haben wir zusammen mit unseren Familien unsere Verlobung gefeiert.

Im kommenden Jahr freuen wir uns auf unsere Hochzeit im April und darauf, dass wir um die Zeit in einem Jahr hoffentlich schon in unserem Haus sitzen können. Drückt uns doch bitte dafür die Daumen.

Wir wünschen euch allen und uns, dass wir weiterhin gesund bleiben oder, falls ihr nicht gesund seid, wieder gesund werdet. Genießt die Feiertage und kommt gut rüber ins Neue Jahr!

„Sommer in der Blumenwerkstatt“ von Ulrike Schmidt

Bei einem Adventsrätsel auf Facebook habe ich das Buch Sommer in der Blumenwerkstatt (Werbung) gewonnen. Ich gebe zu, es wäre derzeit nicht meine erste Wahl für den Kauf eines Gartenbuches gewesen, denn da der Garten noch nicht mal besteht, hätte ich wohl eher zu einem Buch über Gartengestaltung gegriffen. Im Nachhinein muss ich aber sagen, dass es genau die richtige Reihenfolge ist, denn auf die Weise können wir natürlich in der Planung berücksichtigen, welche Pflanzen wir für die Dekoration unbedingt auch haben möchten. 

Das Buch kommt als Paperback und hat annähernd DIN A4-Format. Die Seiten sind aus haptisch sehr angenehmen matten Papier. Es ist ein Buch, das Lust zum Nachmachen und selbst gestalten weckt, aber auch jetzt, in der Winterzeit, animiert es, angeschaut zu werden. Die Aufnahmen übermitteln richtig Gartenstimmung. 

Gleich zu Beginn findet man ein thematisch sortiertes Inhaltsverzeichnis.

Die Bilder inspirierten uns prompt für die Tischdeko und den Brautstrauß für unsere Hochzeit nächstes Jahr, denn mit Kräutern ist etwas, das gut in unser Leben passt. Wir befürchten nur, dass es Ende April noch keine Kräuter geben wird. Mal sehen, ob wir eine Floristin finden, die unsere ausgefallenen Wünsche realisieren kann. 

Die Anleitungen sind sehr übersichtlich, ganz wenig Text, in dem die benötigten Materialien aufgezählt und das Vorgehen beschrieben wird, dazu gibt es aber viele „Erklärfotos“. So sehen die „Anleitungsseiten“ aus:

Glaubt mir, es sind so viele Ideen in dem Buch, ihr werdet erstaunt und verwundert sein

Ganz sicher weiß ich jetzt, dass auf jeden Fall Ziergräser und mindestens eine Hortensie in den Garten müssen, und Vogelbeerbaum (Eberesche), Rosen und und und….

Fazit: Ein sehr empfehlenswertes Buch, dessen Fotos durchaus zu einem hochwertigem Fotoband taugen und das einem genaue Anleitungen an die Hand gibt, um die gezeigten Dekoartikel nachzumachen, das aber auch für eigene Kreativität genug Platz und Inspiration bietet. Und es ist auf jeden Fall auch ein gutes Last-Minute-Geschenk für einen Gartenfreund oder eine Gartenfreundin zu Weihnachten.

Der Garten

Das Grundstück ist noch nicht mal vermessen und Sabine beschäftigt sich schon intensiv mit Gartenplanung. Dabei sollte sie sich dringender mal um die Badezimmerplanung bemühen. Aber auf Facebook läuft in einer Gartengruppe ein Adventsrätsel, das inspiriert ungemein. Und wer Sabine kennt, weiß, dass Garten einer ihrer Leidenschaften ist. Das hätte sie eigentlich bei ihrem Tattoo berücksichtigen sollen. Hmmm – noch ein Blümchen dazustechen lassen?

Die erste Pflanze für den Garten brachte schon die beste Freundin von Sabine mit, eine Helleborus niger:


Die zweite Pflanze, die fest in den Garten einziehen wird (und die erste, die Sabine für den Garten gekauft hat), ist eine Hemoricallis, zu deutsch eine Taglilie. Aber nicht irgendeine Taglilie, sondern etwas ganz besonderes: „Ulmer Knöpfle“ (Züchter Gerd Oellermann, nicht registriert)

Taglilie "Ulmer Knöpfle"
„Ulmer Knöpfle“ (Züchter und Fotograf Gerd Oellermann, nicht registriert)

Beide Pflanzen werden in den Vorgartenbereich kommen, damit man sich beim Heimkommen über sie freuen kann.

Bereits letztes Jahr im Juni haben wir noch einen Rißling eines gut tragenden Holunderbusches gezogen, denn ein „Holler“ gehört in jeden Garten, er hält die bösen Geister fern. 

Bei diesem Adventsrätsel hat Sabine dann auch noch ein Buch gewonnen, das sie auf diesem Blog auch gleich vorstellen wird. 

Das Grundstück

Letzte Woche wurde die Vermessung der Grundstücke beantragt, es ist ja ein riesiges Baugebiet mit 28 Bauplätzen. Da es ja schon einen Bebauungsplan gibt, haben wir jetzt mal versucht, unseren Bauplatz auf dem Bayernviewer einzuzeichnen, denn morgen besuchen wir eine gute Freundin, die eine Koryphäe in Sachen Gartengestaltung und -bepflanzung ist.

Der dunklere Bereich ist der, auf dem Haus und Garagen stehen werden. Natürlich gibt es da die Mindestabstandsflächen, so dass vor dem Haus auch nochmal mindestens 4,5 m Garten sein werden.

Das Gute ist, wir haben kaum Bodenunebenheiten. 40 cm Höhenunterschied ist ja quasi nichts.

Als nächstes werden wir uns mal der Badezimmerplanung widmen. Wer übrigens den „finalen Plan“ noch vor Augen hat – es wird jetzt noch aus technischen Gründen der Badezimmer-Gäste-WC-Bereich mit dem Schlafzimmer getauscht, denn dann haben wir die kürzest möglichen Wasser- und Abwasserleitungen im Haus. Das hat finanzielle Vorteile beim Erstellen, aber auch, falls – wovor Gott bewahre – mal ein Wasserrohrbruch sein sollte, sind die Such- und die Anschließenden Reparturwege möglichst gering. Deswegen wird die Spüle der Küche nun auch nicht auf der Kochinsel sondern an der Wand zum Badezimmer Platz finden.