Weihnachtsbrief 2018

Liebe Freunde, Verwandte und Feinde,

das Jahr 2018 neigt sich seinem Ende zu. Es war aus unserer Sicht ein wundervolles Jahr, ein Jahr des Neuanfangs. Im Februar haben wir uns das erste Mal in Ingolstadt getroffen. Wir kannten insofern gut, als dass wir schon lange, viel und oft miteinander geschrieben und telefoniert haben. Aber all das sagt ja nichts darüber aus, ob man sich dann im „richtigen Leben“ auch gut riechen kann, ob die Chemie stimmt, wie man so schön sagt. Bei uns stimmte sie vom ersten Augenblick an. Ostern fuhren wir zusammen mit Kathis Familie auf die Zugspitze (gut, dass wir das gemacht haben, bevor es diesen Unfall im Herbst mit den Gondeln gab, heute würden wir wohl nicht mehr fahren).

Nach den Feiertagen ging plötzlich alles Holterdipolter. Sabines Caddy verreckte an unserem letzten Urlaubstag.

Das führte dazu, dass Sabine vorübergehend bei Sepp Unterschlupf fand. Noch vor dem Osterurlaub hatte die Mieterin in der Wohnung über Sepp schon gekündigt und es war klar, dass die Wohnung ab 1. Mai 2018 frei würde. Bis der Ersatz für den Caddy, unser Touran, soweit fahrfertig und angemeldet war, vergingen noch eineinhalb Wochen.

Die Zeit nutzte Sabine und suchte sich einen Job in der Gegend. Nahverkehr war das Zauberwort, denn sie wollte nicht mehr in den Fernverkehr. Aber Dank Fachkräftemangel war das Thema schnell erledigt und sie fing am 23.04.2018 bei einer Spedition im Landkreis Rosenheim an.

So verging der Sommer rasend schnell. Wir machten Ausflüge in die Gegend, waren am Schliersee, am Chiemsee, auf der Siegel-Alm bei Bayerischzell, auf dem Wendelstein (um den hohen Temperaturen zu entgehen), haben einen Kurzurlaub in Wien

und in Dürrwies im Bayerischen Wald gemacht. Wir ließen uns in Marktoberdorf bei Tattoo Moskito tätowieren.

Auch daheim ließen wir es uns gut gehen, grillten oder kochten miteinander. Gleichzeitig haben wir uns intensiv damit beschäftigt, wie wir unser Holzhaus planen. Der Hund bekam eine neue Hundebox fürs Auto und die Katze ein Katzenhaus für draußen, weil sie sich wegen des Hundes nicht mehr in die Wohnung traut.

Dankbar sind wir dafür, dass niemand letztes Jahr ernsthaft erkrankt ist. Lediglich Sabines 89jährige an Demenz erkrankte Mutter verstarb im Mai. Auch das ein Grund für Dankbarkeit, Demenz fordert viel von allen Beteiligten, auch von den Betroffenen.

Froh ist besonders Sabine darüber, dass der Scheidungskrieg der Eltern vom Enkelmädchen vorbei zu sein scheint und sich beide doch endlich auf das Wohl des Kindes besonnen haben. Das hat auch noch den Vorteil, dass Sabine die Enkeline öfter sieht. Der Enkelsohn ist in den Kindergarten gekommen, ein erster Schritt in Richtung groß werden.

Die Aufnahme entstand noch im Haus von Sabine. Die Küche hatte sie dort relativ neu einbauen lassen, jetzt wohnen ja Mieter dort. Aber die Küche ist so schön, dass wir uns wieder für das gleiche Modell (mit anderer Arbeitsplatte) entschieden haben. Es ist „Chalet 883“ von Nobilia.

Am 13. Oktober haben wir zusammen mit unseren Familien unsere Verlobung gefeiert.

Im kommenden Jahr freuen wir uns auf unsere Hochzeit im April und darauf, dass wir um die Zeit in einem Jahr hoffentlich schon in unserem Haus sitzen können. Drückt uns doch bitte dafür die Daumen.

Wir wünschen euch allen und uns, dass wir weiterhin gesund bleiben oder, falls ihr nicht gesund seid, wieder gesund werdet. Genießt die Feiertage und kommt gut rüber ins Neue Jahr!

2 Replies to “Weihnachtsbrief 2018”

  1. Liebe Sabine! Tolles Jahr und wenn wir uns doch unter anderer Rubrik kennen lernen durften so freue ich mich umso mehr über deine Zeilen!

    Euch frohe Weihnachten 🎄
    Claudia

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.