„Sommer in der Blumenwerkstatt“ von Ulrike Schmidt

Bei einem Adventsrätsel auf Facebook habe ich das Buch Sommer in der Blumenwerkstatt (Werbung) gewonnen. Ich gebe zu, es wäre derzeit nicht meine erste Wahl für den Kauf eines Gartenbuches gewesen, denn da der Garten noch nicht mal besteht, hätte ich wohl eher zu einem Buch über Gartengestaltung gegriffen. Im Nachhinein muss ich aber sagen, dass es genau die richtige Reihenfolge ist, denn auf die Weise können wir natürlich in der Planung berücksichtigen, welche Pflanzen wir für die Dekoration unbedingt auch haben möchten. 

Das Buch kommt als Paperback und hat annähernd DIN A4-Format. Die Seiten sind aus haptisch sehr angenehmen matten Papier. Es ist ein Buch, das Lust zum Nachmachen und selbst gestalten weckt, aber auch jetzt, in der Winterzeit, animiert es, angeschaut zu werden. Die Aufnahmen übermitteln richtig Gartenstimmung. 

Gleich zu Beginn findet man ein thematisch sortiertes Inhaltsverzeichnis.

Die Bilder inspirierten uns prompt für die Tischdeko und den Brautstrauß für unsere Hochzeit nächstes Jahr, denn mit Kräutern ist etwas, das gut in unser Leben passt. Wir befürchten nur, dass es Ende April noch keine Kräuter geben wird. Mal sehen, ob wir eine Floristin finden, die unsere ausgefallenen Wünsche realisieren kann. 

Die Anleitungen sind sehr übersichtlich, ganz wenig Text, in dem die benötigten Materialien aufgezählt und das Vorgehen beschrieben wird, dazu gibt es aber viele „Erklärfotos“. So sehen die „Anleitungsseiten“ aus:

Glaubt mir, es sind so viele Ideen in dem Buch, ihr werdet erstaunt und verwundert sein

Ganz sicher weiß ich jetzt, dass auf jeden Fall Ziergräser und mindestens eine Hortensie in den Garten müssen, und Vogelbeerbaum (Eberesche), Rosen und und und….

Fazit: Ein sehr empfehlenswertes Buch, dessen Fotos durchaus zu einem hochwertigem Fotoband taugen und das einem genaue Anleitungen an die Hand gibt, um die gezeigten Dekoartikel nachzumachen, das aber auch für eigene Kreativität genug Platz und Inspiration bietet. Und es ist auf jeden Fall auch ein gutes Last-Minute-Geschenk für einen Gartenfreund oder eine Gartenfreundin zu Weihnachten.

Der Garten

Das Grundstück ist noch nicht mal vermessen und Sabine beschäftigt sich schon intensiv mit Gartenplanung. Dabei sollte sie sich dringender mal um die Badezimmerplanung bemühen. Aber auf Facebook läuft in einer Gartengruppe ein Adventsrätsel, das inspiriert ungemein. Und wer Sabine kennt, weiß, dass Garten einer ihrer Leidenschaften ist. Das hätte sie eigentlich bei ihrem Tattoo berücksichtigen sollen. Hmmm – noch ein Blümchen dazustechen lassen?

Die erste Pflanze für den Garten brachte schon die beste Freundin von Sabine mit, eine Helleborus niger:


Die zweite Pflanze, die fest in den Garten einziehen wird (und die erste, die Sabine für den Garten gekauft hat), ist eine Hemoricallis, zu deutsch eine Taglilie. Aber nicht irgendeine Taglilie, sondern etwas ganz besonderes: „Ulmer Knöpfle“ (Züchter Gerd Oellermann, nicht registriert)

Taglilie "Ulmer Knöpfle"
„Ulmer Knöpfle“ (Züchter und Fotograf Gerd Oellermann, nicht registriert)

Beide Pflanzen werden in den Vorgartenbereich kommen, damit man sich beim Heimkommen über sie freuen kann.

Bereits letztes Jahr im Juni haben wir noch einen Rißling eines gut tragenden Holunderbusches gezogen, denn ein „Holler“ gehört in jeden Garten, er hält die bösen Geister fern. 

Bei diesem Adventsrätsel hat Sabine dann auch noch ein Buch gewonnen, das sie auf diesem Blog auch gleich vorstellen wird. 

Das Grundstück

Letzte Woche wurde die Vermessung der Grundstücke beantragt, es ist ja ein riesiges Baugebiet mit 28 Bauplätzen. Da es ja schon einen Bebauungsplan gibt, haben wir jetzt mal versucht, unseren Bauplatz auf dem Bayernviewer einzuzeichnen, denn morgen besuchen wir eine gute Freundin, die eine Koryphäe in Sachen Gartengestaltung und -bepflanzung ist.

Der dunklere Bereich ist der, auf dem Haus und Garagen stehen werden. Natürlich gibt es da die Mindestabstandsflächen, so dass vor dem Haus auch nochmal mindestens 4,5 m Garten sein werden.

Das Gute ist, wir haben kaum Bodenunebenheiten. 40 cm Höhenunterschied ist ja quasi nichts.

Als nächstes werden wir uns mal der Badezimmerplanung widmen. Wer übrigens den „finalen Plan“ noch vor Augen hat – es wird jetzt noch aus technischen Gründen der Badezimmer-Gäste-WC-Bereich mit dem Schlafzimmer getauscht, denn dann haben wir die kürzest möglichen Wasser- und Abwasserleitungen im Haus. Das hat finanzielle Vorteile beim Erstellen, aber auch, falls – wovor Gott bewahre – mal ein Wasserrohrbruch sein sollte, sind die Such- und die Anschließenden Reparturwege möglichst gering. Deswegen wird die Spüle der Küche nun auch nicht auf der Kochinsel sondern an der Wand zum Badezimmer Platz finden.