Flockenquetsche und Küchenplanung

Endlich ist es soweit, lange wurde es schon ersehnt, nun geht es endlich ein Stückchen weiter mit unserem Bauprojekt.

Erschießung genehmigt.

Prompt schweiften Sabines Gedanken schon wieder um die Küchenplanung. Nicht ganz unschuldig daran ist unsere neueste Errungenschaft, nämlich eine Komo flicfloc Flockenquetsche [*Werbung].

Das Hafer-zur-Haferflocke-quetschen geht erstaunlich leicht. Noch erstaunlicher finden wir, dass Hafer tatsächlich Geschmack hat, zumindest, wenn er frisch gequetscht ist. Kein Vergleich mit fertig gekauften Haferflocken. Das war ein guter Kauf. Als nächstes steht dann wohl eine Mühle auf Sabines Wunschliste……

Und nun kommen wir schon zu den neuesten Überlegungen von Sabine. Diese Flockenquetsche wird mit einer Schraubzwinge an der Tischkante befestigt. Das geht bei unserem provisorschem Esstisch nicht. Es ginge zwar bei unserem eigentlichen Esstisch (Bild stammt noch aus dem alten Haus, in dem Sabine gewohnt hat)

Esstisch Natura Phoenix Eiche massiv

allerdings fänden wir es viel praktikabler, wenn man die Flocken an der geplanten Kücheninsel herstellen könnte. Habt ihr dafür gute Ideen? Unter Umständen ist die Flockenquetsche ja nicht das einzige Küchengerät, das mittels einer Schraubzwinge befestigt werden soll. Früher funktionierten auch Fleichwölfe und Nußreiben auf die Weise und da wir vermehrt auf stromführende Geräte verzichten möchten, ist es nicht auszuschließen, dass wir noch mehrere solcher Geräte anschaffen.

Flüssigseife oder herkömmliche Seife

Dieser Blog soll ja nicht „sterben“, wenn unser Traumhaus mal steht, sondern wir werden hier weiter aus unserem Leben berichten. Daher gibt es hier auch Artikel, die nicht primär mit dem Hausbau zusammenhängen.

Derzeit haben wohl die meisten, wie auch wir bis vor kurzem, überwiegend Flüssigseife in Benutzung. Aber aus irgendeinem Grund (wir wissen ihn schon gar nicht mehr) haben wir uns dafür entschieden, lieber herkömmliche Seife zu verwenden. Es darf dann auch gern etwas hochwertiges wie beispielsweise eine handgeschöpfte Seife sein, aber wir nutzen auch 08/15-Seifen aus dem Supermarkt. Wer unsere Wohnsituation kennt, weiß, dass wir hier ein WC ohne Außenfenster haben, es läuft aber zeitgleich mit dem Licht ein elektrischer Lüfter. Dennoch hat insbesondere Sabine den Eindruck, es würde dort oftmals nicht sehr frisch riechen. Und nun war auch endlich die Flüssigseife im WC aufgebraucht und wir haben eine neue Seife gekauft. Und nun kommts: Der Geruch dieser Seife bringt einen wunderbaren frischen Duft in den Raum. Duftintensiv sind auf jeden Fall die Seifen Speick Natural Seife* und Goldmelisse New Citrus Zitrone und Neroli Seife*, die zusätzlich noch durch ihr Aussehen – sie sieht wie eine Zitrone aus – punktet.

(*=Amazonaffiliatelinks)

Habt ihr denn noch Tipps für gutriechende Seifen?

Badezimmer und Gäste-WC

Nachdem wir an Weihnachten in Sabines Haus in der Oberpfalz waren, haben wir auch den Computer mitgenommen, auf dem noch ein altes CAD-Programm ist. Daher gibt es jetzt etwas schickere Pläne des Hauses.

Ein bisschen ein Problem war die Badezimmergestaltung, denn auf einer Fläche von 360 cm mal 340 cm sollten ein Gäste-WC, eine Waschmaschine und ein Bad mit Platz für die Waschmaschine, eine Toilette, eine große Badewanne und ein konfortabler Duschbereich entstehen. Viel hin- und herüberlegen führte nicht wirklich zu einem Ergebnis, also hat sich Sabine die Installationsmaße von dieser Webseite angesehen, übertragen und ausgeschnitten.

Dazu dann der passende Grundrissplan und schon konnten die Sanitärobjekte hin- und hergeschoben werden. Kleiner Tipp: das funktioniert natürlich auch mit allen anderen Einrichtungsgegenständen.

So sieht nun das Ergebnis aus:

Und dies ist nun der Übersichtsplan des ganzen Hauses:

„Sommer in der Blumenwerkstatt“ von Ulrike Schmidt

Bei einem Adventsrätsel auf Facebook habe ich das Buch Sommer in der Blumenwerkstatt (Werbung) gewonnen. Ich gebe zu, es wäre derzeit nicht meine erste Wahl für den Kauf eines Gartenbuches gewesen, denn da der Garten noch nicht mal besteht, hätte ich wohl eher zu einem Buch über Gartengestaltung gegriffen. Im Nachhinein muss ich aber sagen, dass es genau die richtige Reihenfolge ist, denn auf die Weise können wir natürlich in der Planung berücksichtigen, welche Pflanzen wir für die Dekoration unbedingt auch haben möchten. 

Das Buch kommt als Paperback und hat annähernd DIN A4-Format. Die Seiten sind aus haptisch sehr angenehmen matten Papier. Es ist ein Buch, das Lust zum Nachmachen und selbst gestalten weckt, aber auch jetzt, in der Winterzeit, animiert es, angeschaut zu werden. Die Aufnahmen übermitteln richtig Gartenstimmung. 

Gleich zu Beginn findet man ein thematisch sortiertes Inhaltsverzeichnis.

Die Bilder inspirierten uns prompt für die Tischdeko und den Brautstrauß für unsere Hochzeit nächstes Jahr, denn mit Kräutern ist etwas, das gut in unser Leben passt. Wir befürchten nur, dass es Ende April noch keine Kräuter geben wird. Mal sehen, ob wir eine Floristin finden, die unsere ausgefallenen Wünsche realisieren kann. 

Die Anleitungen sind sehr übersichtlich, ganz wenig Text, in dem die benötigten Materialien aufgezählt und das Vorgehen beschrieben wird, dazu gibt es aber viele „Erklärfotos“. So sehen die „Anleitungsseiten“ aus:

Glaubt mir, es sind so viele Ideen in dem Buch, ihr werdet erstaunt und verwundert sein

Ganz sicher weiß ich jetzt, dass auf jeden Fall Ziergräser und mindestens eine Hortensie in den Garten müssen, und Vogelbeerbaum (Eberesche), Rosen und und und….

Fazit: Ein sehr empfehlenswertes Buch, dessen Fotos durchaus zu einem hochwertigem Fotoband taugen und das einem genaue Anleitungen an die Hand gibt, um die gezeigten Dekoartikel nachzumachen, das aber auch für eigene Kreativität genug Platz und Inspiration bietet. Und es ist auf jeden Fall auch ein gutes Last-Minute-Geschenk für einen Gartenfreund oder eine Gartenfreundin zu Weihnachten.

Der finale Plan

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Jedenfalls haben wir den Hausplan nochmals umgestellt. Und das kam so:

Auf Facebook sahen wir eine Einladung zum Tag der offenen Tür am 24.11.2018 von der Firma Feuer im Stein aus Schörfling am Attersee. Und zu sehen war auf der Facebookwerbung dieses Bild:

Haaaach – wie schön, eine richtige Liegekuscheleinmummelbank neben dem Ofen, das gefällt uns.

Und da diese Firma auch nur 17 km von der Manufaktur Gmundner Keramik entfernt ist, haben wir uns vorgenommen, am Samstag dorthin zu fahren. Wie unser Ausflug zur Gmundner Keramik war, könnt ihr auf Sabines Blog nachlesen.

Vorher aber haben wir schon gelesen, dass diese Öfen auch mit Backfach zu haben sind. Und dann hat Sabine über den bisherigen Plan nachgedacht. Bisher war ja vorgesehen, in der Küche einen Holzkochofen und in der Stube einen Kachelofen zu bauen. Aber sind wir mal ehrlich, wenn wir unter der Woche nach der Arbeit nach Hause kommen, hätten wir jedesmal die Entscheidung zu fällen, ob wir in der Küche oder in der Stube oder in beiden Öfen einschüren. Ist das praktikabel? Sabine kennt das von früher von ihrem Haus in der Oberpfalz, da war nämlich sowohl in der Küche als auch im Wohnzimmer jeweils ein separater Ofen. Und daher weiß sie aus eigener Erfahrung, dass man tatsächlich manchmal überlegt, ob man jetzt noch in der Küche nur wegen dem Abendessen oder noch im Wohnzimmer nur wegen dem bisschen fernsehen noch einschüren soll. Also haben wir entschieden, dass so ein Specksteinofen mit integriertem Backfach das richtige für uns ist und wir damit auch nur einen Ofen brauchen.

Tipp Nummer 1: Wenn Ihr ein Haus plant, schaut nicht nur, was schön aussieht, und was einem anspricht, sondern überlegt euch wirklich eure Lebensabläufe. Was mache ich wann und wie in dem Haus.

Ein Gespräch mit einem Ofenbauer über das Thema Specksteinofen oder Kachelofen führte zu dieser Aussage:

Das kommt darauf an. Wenn man nur Wärme mag und schöne Kacheln betrachten will, dem würde ich einen Warmluftkachelofen empfehlen. Wer das Feuer lodern sehen mag, kommt über einen offenen Kamin oder Schwedenofen oder Specksteinofen nicht herum.

Sabines Reaktion darauf: Schöne Kacheln kann ich mir auch im Bad ansehen. Und die Entscheidung für einen Specksteinofen führte dazu, dass wir das Haus nochmal umplanen mussten. Es gibt nun, um den Specksteinofen sowohl im Ess- als auch im Wohnbereich nutzen zu können, ein großes Küchen-Ess-Wohnzimmer. Das hat gleich mehrere Vorteile für uns, denn erstens haben wir nun doch nur eine Terrassentüre in der Küche, die auf die Rückseite des Hauses führt. Das ist deswegen wichtig für uns, weil wir auf dieser Seite des Gebäudes unseren persönlichen Wellnessberich mit Jakuzzi einrichten möchten, also brauchen wir einen uneinsehbaren Zugang zum Garten. Gleichzeitig ist es von Vorteil aus unserer Sicht, nur einen weiteren Zugang neben der Haustüre zum Aussenbereich zu haben, denn das entspricht unserem Bedürfnis nach Sicherheit und Gemütlichkeit. Zusätzlich entzerrt die nun wegfallende Zimmertüre den Flur. Und in der Küche kommt nun doch eine Kochinsel, eine Idee, die Sabine auperordentlich gut gefällt. Hier ist er nun, der neue, finale Grundriss unseres Hauses:

Ich gebe zu, es gibt auch kritische Stimmen zu diesem Grundriss. Eine Freundin, die so einen Wohnbereich schon mal hatte, gibt zu bedenken, dass man im Wohnzimmer nicht in Ruhe sitzen kann, wenn jemand in der Küche werkelt. Und man hat die Geräusche der Spülmaschine im ganzen Wohnbereich und zusätzlich noch den Geruch des Essens überall. Da wir aber nicht geräuschempfindlich sind, uns nicht an Essensgeruch stören und die Spülmaschine sowieso im Idealfall morgens einschalten, um den Strom der Photovoltaik auszunutzen, wiegen aus unserer Sicht die Argumente weniger schwer als die Vorteile dieses Grundrisses.

Bei der Firma Feuer im Stein haben wir einen tollen Verkaufsraum mit mehreren richtig eingeschürten Öfen (da konnte Sabine nicht mehr zwischen Hitzewallung und „es ist einfach warm“ unterscheiden) und life gebackenen Kuchen und Stückchen erlebt.

Unter der Sitzbank läuft das Rauchrohr entlang, dadurch ist auch die Specksteinplatte auf der Sitzbank noch schön warm. Nun ratet mal, wofür wir uns entschieden haben?

Und eine Firma, die solche Kerzen aufgestellt hat, kann ja keine schlechte Firma sein:

Jetzt ist nur noch die Frage, ob wir den Küchen-Wohn-Ess-Bereich komplett fliesen lassen oder ob wir einen Holzboden wollen und darumherum dann Specksteinfliesen, wie auf diesem Bild

Tipp Nummer 2:Entscheidet euch unbedingt vor dem Baubeginn für einen Ofen, denn in unserem Fall beispielsweise können wir den Sockel für den Ofen gleich in passender Höhe (davon ist dann auch die Sitzbankhöhe abhängig) zusammen mit der Bodenplatte erstellen lassen. Zeitgleich mit uns befanden sich Leute mit in der Ausstellung, deren Baubeginn schon war und erst jetzt sind sie darauf gekommen, dass der ursrpünglich vorgesehene Schwedenofen doch nicht so gut ist und nun mussten sie sich eben schnell für einen Ofen entscheiden.

Wir haben uns übrigens für dieses Modell entschieden:

Und jetzt gehts auf zur Badausstellung, der Bereich muss ja auch noch geplant werden.