Hier ist nichts los…..

….weil halt auch nichts los ist. In Sachen Grizzlys Höhle zieht sich alles unwahrscheinlich in die Länge. Seit März sind zwar die Grundstücke endlich aufgeteilt, so dass wir nun eine eigene Flurnummer haben und wir uns das Grundstück auf https://geoportal.bayern.de/bayernatlas ansehen können, aber es ist noch nicht mal abgemarkt, das ist also immer noch etwas sehr Theoretisches.

Screenshot des vermessenen Grundstücks

Dafür wird es aber eine Neuerung geben, denn mein Strickblog http://zeena.de hat technische Probleme und ich habe weder Zeit noch Lust, mich damit intensiv auseinander zu setzen. Und auch das Stricken und Handarbeiten gehört ja irgendwie zu den Ruhsamers dazu, daher werden ab sofort hier auch andere Themen Einzug halten und der alte Blog dient nur noch Archiv-Zwecken.

Flockenquetsche und Küchenplanung

Endlich ist es soweit, lange wurde es schon ersehnt, nun geht es endlich ein Stückchen weiter mit unserem Bauprojekt.

Erschießung genehmigt.

Prompt schweiften Sabines Gedanken schon wieder um die Küchenplanung. Nicht ganz unschuldig daran ist unsere neueste Errungenschaft, nämlich eine Komo flicfloc Flockenquetsche [*Werbung].

Das Hafer-zur-Haferflocke-quetschen geht erstaunlich leicht. Noch erstaunlicher finden wir, dass Hafer tatsächlich Geschmack hat, zumindest, wenn er frisch gequetscht ist. Kein Vergleich mit fertig gekauften Haferflocken. Das war ein guter Kauf. Als nächstes steht dann wohl eine Mühle auf Sabines Wunschliste……

Und nun kommen wir schon zu den neuesten Überlegungen von Sabine. Diese Flockenquetsche wird mit einer Schraubzwinge an der Tischkante befestigt. Das geht bei unserem provisorschem Esstisch nicht. Es ginge zwar bei unserem eigentlichen Esstisch (Bild stammt noch aus dem alten Haus, in dem Sabine gewohnt hat)

Esstisch Natura Phoenix Eiche massiv

allerdings fänden wir es viel praktikabler, wenn man die Flocken an der geplanten Kücheninsel herstellen könnte. Habt ihr dafür gute Ideen? Unter Umständen ist die Flockenquetsche ja nicht das einzige Küchengerät, das mittels einer Schraubzwinge befestigt werden soll. Früher funktionierten auch Fleichwölfe und Nußreiben auf die Weise und da wir vermehrt auf stromführende Geräte verzichten möchten, ist es nicht auszuschließen, dass wir noch mehrere solcher Geräte anschaffen.

Badezimmer und Gäste-WC

Nachdem wir an Weihnachten in Sabines Haus in der Oberpfalz waren, haben wir auch den Computer mitgenommen, auf dem noch ein altes CAD-Programm ist. Daher gibt es jetzt etwas schickere Pläne des Hauses.

Ein bisschen ein Problem war die Badezimmergestaltung, denn auf einer Fläche von 360 cm mal 340 cm sollten ein Gäste-WC, eine Waschmaschine und ein Bad mit Platz für die Waschmaschine, eine Toilette, eine große Badewanne und ein konfortabler Duschbereich entstehen. Viel hin- und herüberlegen führte nicht wirklich zu einem Ergebnis, also hat sich Sabine die Installationsmaße von dieser Webseite angesehen, übertragen und ausgeschnitten.

Dazu dann der passende Grundrissplan und schon konnten die Sanitärobjekte hin- und hergeschoben werden. Kleiner Tipp: das funktioniert natürlich auch mit allen anderen Einrichtungsgegenständen.

So sieht nun das Ergebnis aus:

Und dies ist nun der Übersichtsplan des ganzen Hauses:

Karoistanbul

Vergangenes Wochenende waren wir auf der Bau München. Es gibt noch vieles davon zu berichten, aber ihr wisst ja, Blogartikel machen Arbeiten und brauchen Zeit. Und auch das Prospektmaterial, das wir mitgebracht haben, zu sichten, braucht noch so seine Zeit. Aber wirklich beeindruckt haben uns die Bodenbeläge von Karoistanbul. Dazu gab es ein Buch statt Prospektmaterial, das von seiner Druckqualität und seiner ausgewählten Bildern einen eigenen Blogartikel wert ist.

Nun ist es so, dass wir keinesfalls eine größere Fläche damit fliesen lassen würde, denn wir fürchten, man sieht sich doch mit der Zeit daran ab. Aber beispielsweise den Boden im Duschbereich fänden wir toll mit so einem Hingucker. Oder den Fliesenspiegel in der Nische mit Spülbecken in der Küche können wir uns gut vorstellen.

Küchenplanung

So, ein erster Entwurf einer möglichen Küchenaufteilung liegt vor. Kurze Erklärung der Schränke, der Ikea-Küchenplaner lässt leider nicht alles zu, was möglich wäre. Rechts neben dem Backofenhochschrank kommt die Geschürrspülmaschine rein, auch etwas höher gestellt. Neben der Spüle kommt ein Vorratsschrank hinein, rechts daneben wiederum ist der Kühlschrank untergebracht. Die Spüle auf dieser Seite der Küche unterzubringen, hat aus Sabines Sicht mehrere Vorteile. Erstens ist auf der Kochinsel wirklich ausreichend Platz für den Herd, zum Schnippeln und und und. Der Herd bekommt im übrigen einen Teppan.

Und zweitens müssen die Leitungen nicht weiter gezogen werden, als unbedingt notwendig. Auf der Rückseite der Küchenwand wird das Badezimmer liegen, so dass das aus preislicher Sicht eine günstige Variante sein wird.

Lasst euch von der merkwürdigen Frontfarbe beim Küchenplaner nicht irritieren, eingegeben sind glatte, weiße Fronten. Keine Ahnung, warum er die Kücheninsel in so einem dunklen Ton darstellt.

Eventuell machen wir die Kücheninsel auch um 75 cm kürzer und stellen dort unseren kleinen Esstisch hin, dann hätten wir da einen Schnippel und schnell-mal-was-Essen-Platz, der auch im Sitzen genutzt werden kann. Das wäre für Sepp von Vorteil. Oder von Nachteil, weil er dann beim Mithelfen eingebunden würde.

Jetzt ist die Kücheninsel 240 cm x 120 cm groß.

Weihnachtsbrief 2018

Liebe Freunde, Verwandte und Feinde,

das Jahr 2018 neigt sich seinem Ende zu. Es war aus unserer Sicht ein wundervolles Jahr, ein Jahr des Neuanfangs. Im Februar haben wir uns das erste Mal in Ingolstadt getroffen. Wir kannten insofern gut, als dass wir schon lange, viel und oft miteinander geschrieben und telefoniert haben. Aber all das sagt ja nichts darüber aus, ob man sich dann im „richtigen Leben“ auch gut riechen kann, ob die Chemie stimmt, wie man so schön sagt. Bei uns stimmte sie vom ersten Augenblick an. Ostern fuhren wir zusammen mit Kathis Familie auf die Zugspitze (gut, dass wir das gemacht haben, bevor es diesen Unfall im Herbst mit den Gondeln gab, heute würden wir wohl nicht mehr fahren).

Nach den Feiertagen ging plötzlich alles Holterdipolter. Sabines Caddy verreckte an unserem letzten Urlaubstag.

Das führte dazu, dass Sabine vorübergehend bei Sepp Unterschlupf fand. Noch vor dem Osterurlaub hatte die Mieterin in der Wohnung über Sepp schon gekündigt und es war klar, dass die Wohnung ab 1. Mai 2018 frei würde. Bis der Ersatz für den Caddy, unser Touran, soweit fahrfertig und angemeldet war, vergingen noch eineinhalb Wochen.

Die Zeit nutzte Sabine und suchte sich einen Job in der Gegend. Nahverkehr war das Zauberwort, denn sie wollte nicht mehr in den Fernverkehr. Aber Dank Fachkräftemangel war das Thema schnell erledigt und sie fing am 23.04.2018 bei einer Spedition im Landkreis Rosenheim an.

So verging der Sommer rasend schnell. Wir machten Ausflüge in die Gegend, waren am Schliersee, am Chiemsee, auf der Siegel-Alm bei Bayerischzell, auf dem Wendelstein (um den hohen Temperaturen zu entgehen), haben einen Kurzurlaub in Wien

und in Dürrwies im Bayerischen Wald gemacht. Wir ließen uns in Marktoberdorf bei Tattoo Moskito tätowieren.

Auch daheim ließen wir es uns gut gehen, grillten oder kochten miteinander. Gleichzeitig haben wir uns intensiv damit beschäftigt, wie wir unser Holzhaus planen. Der Hund bekam eine neue Hundebox fürs Auto und die Katze ein Katzenhaus für draußen, weil sie sich wegen des Hundes nicht mehr in die Wohnung traut.

Dankbar sind wir dafür, dass niemand letztes Jahr ernsthaft erkrankt ist. Lediglich Sabines 89jährige an Demenz erkrankte Mutter verstarb im Mai. Auch das ein Grund für Dankbarkeit, Demenz fordert viel von allen Beteiligten, auch von den Betroffenen.

Froh ist besonders Sabine darüber, dass der Scheidungskrieg der Eltern vom Enkelmädchen vorbei zu sein scheint und sich beide doch endlich auf das Wohl des Kindes besonnen haben. Das hat auch noch den Vorteil, dass Sabine die Enkeline öfter sieht. Der Enkelsohn ist in den Kindergarten gekommen, ein erster Schritt in Richtung groß werden.

Die Aufnahme entstand noch im Haus von Sabine. Die Küche hatte sie dort relativ neu einbauen lassen, jetzt wohnen ja Mieter dort. Aber die Küche ist so schön, dass wir uns wieder für das gleiche Modell (mit anderer Arbeitsplatte) entschieden haben. Es ist „Chalet 883“ von Nobilia.

Am 13. Oktober haben wir zusammen mit unseren Familien unsere Verlobung gefeiert.

Im kommenden Jahr freuen wir uns auf unsere Hochzeit im April und darauf, dass wir um die Zeit in einem Jahr hoffentlich schon in unserem Haus sitzen können. Drückt uns doch bitte dafür die Daumen.

Wir wünschen euch allen und uns, dass wir weiterhin gesund bleiben oder, falls ihr nicht gesund seid, wieder gesund werdet. Genießt die Feiertage und kommt gut rüber ins Neue Jahr!

Das Grundstück

Letzte Woche wurde die Vermessung der Grundstücke beantragt, es ist ja ein riesiges Baugebiet mit 28 Bauplätzen. Da es ja schon einen Bebauungsplan gibt, haben wir jetzt mal versucht, unseren Bauplatz auf dem Bayernviewer einzuzeichnen, denn morgen besuchen wir eine gute Freundin, die eine Koryphäe in Sachen Gartengestaltung und -bepflanzung ist.

Der dunklere Bereich ist der, auf dem Haus und Garagen stehen werden. Natürlich gibt es da die Mindestabstandsflächen, so dass vor dem Haus auch nochmal mindestens 4,5 m Garten sein werden.

Das Gute ist, wir haben kaum Bodenunebenheiten. 40 cm Höhenunterschied ist ja quasi nichts.

Als nächstes werden wir uns mal der Badezimmerplanung widmen. Wer übrigens den „finalen Plan“ noch vor Augen hat – es wird jetzt noch aus technischen Gründen der Badezimmer-Gäste-WC-Bereich mit dem Schlafzimmer getauscht, denn dann haben wir die kürzest möglichen Wasser- und Abwasserleitungen im Haus. Das hat finanzielle Vorteile beim Erstellen, aber auch, falls – wovor Gott bewahre – mal ein Wasserrohrbruch sein sollte, sind die Such- und die Anschließenden Reparturwege möglichst gering. Deswegen wird die Spüle der Küche nun auch nicht auf der Kochinsel sondern an der Wand zum Badezimmer Platz finden.

Der finale Plan

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Jedenfalls haben wir den Hausplan nochmals umgestellt. Und das kam so:

Auf Facebook sahen wir eine Einladung zum Tag der offenen Tür am 24.11.2018 von der Firma Feuer im Stein aus Schörfling am Attersee. Und zu sehen war auf der Facebookwerbung dieses Bild:

Haaaach – wie schön, eine richtige Liegekuscheleinmummelbank neben dem Ofen, das gefällt uns.

Und da diese Firma auch nur 17 km von der Manufaktur Gmundner Keramik entfernt ist, haben wir uns vorgenommen, am Samstag dorthin zu fahren. Wie unser Ausflug zur Gmundner Keramik war, könnt ihr auf Sabines Blog nachlesen.

Vorher aber haben wir schon gelesen, dass diese Öfen auch mit Backfach zu haben sind. Und dann hat Sabine über den bisherigen Plan nachgedacht. Bisher war ja vorgesehen, in der Küche einen Holzkochofen und in der Stube einen Kachelofen zu bauen. Aber sind wir mal ehrlich, wenn wir unter der Woche nach der Arbeit nach Hause kommen, hätten wir jedesmal die Entscheidung zu fällen, ob wir in der Küche oder in der Stube oder in beiden Öfen einschüren. Ist das praktikabel? Sabine kennt das von früher von ihrem Haus in der Oberpfalz, da war nämlich sowohl in der Küche als auch im Wohnzimmer jeweils ein separater Ofen. Und daher weiß sie aus eigener Erfahrung, dass man tatsächlich manchmal überlegt, ob man jetzt noch in der Küche nur wegen dem Abendessen oder noch im Wohnzimmer nur wegen dem bisschen fernsehen noch einschüren soll. Also haben wir entschieden, dass so ein Specksteinofen mit integriertem Backfach das richtige für uns ist und wir damit auch nur einen Ofen brauchen.

Tipp Nummer 1: Wenn Ihr ein Haus plant, schaut nicht nur, was schön aussieht, und was einem anspricht, sondern überlegt euch wirklich eure Lebensabläufe. Was mache ich wann und wie in dem Haus.

Ein Gespräch mit einem Ofenbauer über das Thema Specksteinofen oder Kachelofen führte zu dieser Aussage:

Das kommt darauf an. Wenn man nur Wärme mag und schöne Kacheln betrachten will, dem würde ich einen Warmluftkachelofen empfehlen. Wer das Feuer lodern sehen mag, kommt über einen offenen Kamin oder Schwedenofen oder Specksteinofen nicht herum.

Sabines Reaktion darauf: Schöne Kacheln kann ich mir auch im Bad ansehen. Und die Entscheidung für einen Specksteinofen führte dazu, dass wir das Haus nochmal umplanen mussten. Es gibt nun, um den Specksteinofen sowohl im Ess- als auch im Wohnbereich nutzen zu können, ein großes Küchen-Ess-Wohnzimmer. Das hat gleich mehrere Vorteile für uns, denn erstens haben wir nun doch nur eine Terrassentüre in der Küche, die auf die Rückseite des Hauses führt. Das ist deswegen wichtig für uns, weil wir auf dieser Seite des Gebäudes unseren persönlichen Wellnessberich mit Jakuzzi einrichten möchten, also brauchen wir einen uneinsehbaren Zugang zum Garten. Gleichzeitig ist es von Vorteil aus unserer Sicht, nur einen weiteren Zugang neben der Haustüre zum Aussenbereich zu haben, denn das entspricht unserem Bedürfnis nach Sicherheit und Gemütlichkeit. Zusätzlich entzerrt die nun wegfallende Zimmertüre den Flur. Und in der Küche kommt nun doch eine Kochinsel, eine Idee, die Sabine auperordentlich gut gefällt. Hier ist er nun, der neue, finale Grundriss unseres Hauses:

Ich gebe zu, es gibt auch kritische Stimmen zu diesem Grundriss. Eine Freundin, die so einen Wohnbereich schon mal hatte, gibt zu bedenken, dass man im Wohnzimmer nicht in Ruhe sitzen kann, wenn jemand in der Küche werkelt. Und man hat die Geräusche der Spülmaschine im ganzen Wohnbereich und zusätzlich noch den Geruch des Essens überall. Da wir aber nicht geräuschempfindlich sind, uns nicht an Essensgeruch stören und die Spülmaschine sowieso im Idealfall morgens einschalten, um den Strom der Photovoltaik auszunutzen, wiegen aus unserer Sicht die Argumente weniger schwer als die Vorteile dieses Grundrisses.

Bei der Firma Feuer im Stein haben wir einen tollen Verkaufsraum mit mehreren richtig eingeschürten Öfen (da konnte Sabine nicht mehr zwischen Hitzewallung und „es ist einfach warm“ unterscheiden) und life gebackenen Kuchen und Stückchen erlebt.

Unter der Sitzbank läuft das Rauchrohr entlang, dadurch ist auch die Specksteinplatte auf der Sitzbank noch schön warm. Nun ratet mal, wofür wir uns entschieden haben?

Und eine Firma, die solche Kerzen aufgestellt hat, kann ja keine schlechte Firma sein:

Jetzt ist nur noch die Frage, ob wir den Küchen-Wohn-Ess-Bereich komplett fliesen lassen oder ob wir einen Holzboden wollen und darumherum dann Specksteinfliesen, wie auf diesem Bild

Tipp Nummer 2:Entscheidet euch unbedingt vor dem Baubeginn für einen Ofen, denn in unserem Fall beispielsweise können wir den Sockel für den Ofen gleich in passender Höhe (davon ist dann auch die Sitzbankhöhe abhängig) zusammen mit der Bodenplatte erstellen lassen. Zeitgleich mit uns befanden sich Leute mit in der Ausstellung, deren Baubeginn schon war und erst jetzt sind sie darauf gekommen, dass der ursrpünglich vorgesehene Schwedenofen doch nicht so gut ist und nun mussten sie sich eben schnell für einen Ofen entscheiden.

Wir haben uns übrigens für dieses Modell entschieden:

Und jetzt gehts auf zur Badausstellung, der Bereich muss ja auch noch geplant werden.

Am Anfang….

….steht meist ein Plan. Wir haben gleich mehrere Pläne, beispielsweise ist die Liste der Länder, die wir gern bereisen würden, ziemlich lang. Lang zieht sich allerdings auch schon ein anderes Thema durch Sepps Leben. Eigentlich zwei Themen – erstens der Bau eines Holzhauses. Und zweitens die Suche nach einer Frau, einer Partnerin, einer Gefährtin. Nun ja, den zweiten Punkt hat er dieses Jahr erfolgreich abgehakt. In Sabines Blog hat sie schon darüber berichtet, wie unser Zusammenziehen so plötzlich kam. Jedenfalls sind wir seit dieser Zeit nicht nur moralisch und inhaltlich zusammen sondern verbringen auch unsere Zeit außerhalb der Arbeitszeit miteinander. Und nun beginnt der Plan Holzhausbau in eine konkrete Phase zu gehen, denn Sepps Grundstück wird nun bald ein Baugrundstück sein. *

Darauf nun also ein Holzhaus, mit großer Wohnküche – unser großer Esstisch muss schließlich reinpassen- und mit großem Badezimmer wegen des Wohlfühlfaktors und mit einem Gäste-Näh-Büro-Hobby-Bügelzimmer und einem extra Raum als „gute Stube“. Alles natürlich ebenerdig, wegen Sepps Gehbehinderung und weil Sabine ja auch nicht jünger wird. Klingt im ersten Moment ganz einfach, stellte sich dann aber als schwierig heraus, weil auf diesem Grundstück die maximale Fläche auf 100 m² für das Wohngebäude beschränkt ist. Unser Architekt hatte erst die Idee eines großen Wintergartens für den Essbereich, da werden die Flächen anders berechnet, aber wir wollten gar keinen Wintergarten. Wer soll die Fenster davon putzen?

Mit viel Hirnschmalz von Sabine und Hin- und Herüberlegungen von uns beiden haben wir dann diesen Entwuf entwickelt.

Norden liegt in etwa an der Hausecke des Schlafzimmers. Gegenüber des Eingangs wird eine Tür zur Doppelgarage führen, in der auch die Technik untergebracht sein wird. Der Architekt hat die Pläne schon umgesetzt, aber weil ich nicht weiß, wie das mit dem Urheberrecht aussieht, stelle ich sie hier nicht ein.

 

Nun warten wir also darauf, dass die Grundstücke vermessen werden und die Verträge für die Erschließung geschlossen werden.

 

* Ach ja, der Vollständigkeit halber: seit 18 Jahren „basteln“ die Eigentümer dieser landwirtschaftlichen Nutzflächen daran, aus diesem Bereich Bauland zu machen.