Hier ist nichts los…..

….weil halt auch nichts los ist. In Sachen Grizzlys Höhle zieht sich alles unwahrscheinlich in die Länge. Seit März sind zwar die Grundstücke endlich aufgeteilt, so dass wir nun eine eigene Flurnummer haben und wir uns das Grundstück auf https://geoportal.bayern.de/bayernatlas ansehen können, aber es ist noch nicht mal abgemarkt, das ist also immer noch etwas sehr Theoretisches.

Screenshot des vermessenen Grundstücks

Dafür wird es aber eine Neuerung geben, denn mein Strickblog http://zeena.de hat technische Probleme und ich habe weder Zeit noch Lust, mich damit intensiv auseinander zu setzen. Und auch das Stricken und Handarbeiten gehört ja irgendwie zu den Ruhsamers dazu, daher werden ab sofort hier auch andere Themen Einzug halten und der alte Blog dient nur noch Archiv-Zwecken.

Das Grundstück

Letzte Woche wurde die Vermessung der Grundstücke beantragt, es ist ja ein riesiges Baugebiet mit 28 Bauplätzen. Da es ja schon einen Bebauungsplan gibt, haben wir jetzt mal versucht, unseren Bauplatz auf dem Bayernviewer einzuzeichnen, denn morgen besuchen wir eine gute Freundin, die eine Koryphäe in Sachen Gartengestaltung und -bepflanzung ist.

Der dunklere Bereich ist der, auf dem Haus und Garagen stehen werden. Natürlich gibt es da die Mindestabstandsflächen, so dass vor dem Haus auch nochmal mindestens 4,5 m Garten sein werden.

Das Gute ist, wir haben kaum Bodenunebenheiten. 40 cm Höhenunterschied ist ja quasi nichts.

Als nächstes werden wir uns mal der Badezimmerplanung widmen. Wer übrigens den „finalen Plan“ noch vor Augen hat – es wird jetzt noch aus technischen Gründen der Badezimmer-Gäste-WC-Bereich mit dem Schlafzimmer getauscht, denn dann haben wir die kürzest möglichen Wasser- und Abwasserleitungen im Haus. Das hat finanzielle Vorteile beim Erstellen, aber auch, falls – wovor Gott bewahre – mal ein Wasserrohrbruch sein sollte, sind die Such- und die Anschließenden Reparturwege möglichst gering. Deswegen wird die Spüle der Küche nun auch nicht auf der Kochinsel sondern an der Wand zum Badezimmer Platz finden.

Am Anfang….

….steht meist ein Plan. Wir haben gleich mehrere Pläne, beispielsweise ist die Liste der Länder, die wir gern bereisen würden, ziemlich lang. Lang zieht sich allerdings auch schon ein anderes Thema durch Sepps Leben. Eigentlich zwei Themen – erstens der Bau eines Holzhauses. Und zweitens die Suche nach einer Frau, einer Partnerin, einer Gefährtin. Nun ja, den zweiten Punkt hat er dieses Jahr erfolgreich abgehakt. In Sabines Blog hat sie schon darüber berichtet, wie unser Zusammenziehen so plötzlich kam. Jedenfalls sind wir seit dieser Zeit nicht nur moralisch und inhaltlich zusammen sondern verbringen auch unsere Zeit außerhalb der Arbeitszeit miteinander. Und nun beginnt der Plan Holzhausbau in eine konkrete Phase zu gehen, denn Sepps Grundstück wird nun bald ein Baugrundstück sein. *

Darauf nun also ein Holzhaus, mit großer Wohnküche – unser großer Esstisch muss schließlich reinpassen- und mit großem Badezimmer wegen des Wohlfühlfaktors und mit einem Gäste-Näh-Büro-Hobby-Bügelzimmer und einem extra Raum als „gute Stube“. Alles natürlich ebenerdig, wegen Sepps Gehbehinderung und weil Sabine ja auch nicht jünger wird. Klingt im ersten Moment ganz einfach, stellte sich dann aber als schwierig heraus, weil auf diesem Grundstück die maximale Fläche auf 100 m² für das Wohngebäude beschränkt ist. Unser Architekt hatte erst die Idee eines großen Wintergartens für den Essbereich, da werden die Flächen anders berechnet, aber wir wollten gar keinen Wintergarten. Wer soll die Fenster davon putzen?

Mit viel Hirnschmalz von Sabine und Hin- und Herüberlegungen von uns beiden haben wir dann diesen Entwuf entwickelt.

Norden liegt in etwa an der Hausecke des Schlafzimmers. Gegenüber des Eingangs wird eine Tür zur Doppelgarage führen, in der auch die Technik untergebracht sein wird. Der Architekt hat die Pläne schon umgesetzt, aber weil ich nicht weiß, wie das mit dem Urheberrecht aussieht, stelle ich sie hier nicht ein.

 

Nun warten wir also darauf, dass die Grundstücke vermessen werden und die Verträge für die Erschließung geschlossen werden.

 

* Ach ja, der Vollständigkeit halber: seit 18 Jahren „basteln“ die Eigentümer dieser landwirtschaftlichen Nutzflächen daran, aus diesem Bereich Bauland zu machen.