Flockenquetsche und Küchenplanung

Endlich ist es soweit, lange wurde es schon ersehnt, nun geht es endlich ein Stückchen weiter mit unserem Bauprojekt.

Erschießung genehmigt.

Prompt schweiften Sabines Gedanken schon wieder um die Küchenplanung. Nicht ganz unschuldig daran ist unsere neueste Errungenschaft, nämlich eine Komo flicfloc Flockenquetsche [*Werbung].

Das Hafer-zur-Haferflocke-quetschen geht erstaunlich leicht. Noch erstaunlicher finden wir, dass Hafer tatsächlich Geschmack hat, zumindest, wenn er frisch gequetscht ist. Kein Vergleich mit fertig gekauften Haferflocken. Das war ein guter Kauf. Als nächstes steht dann wohl eine Mühle auf Sabines Wunschliste……

Und nun kommen wir schon zu den neuesten Überlegungen von Sabine. Diese Flockenquetsche wird mit einer Schraubzwinge an der Tischkante befestigt. Das geht bei unserem provisorschem Esstisch nicht. Es ginge zwar bei unserem eigentlichen Esstisch (Bild stammt noch aus dem alten Haus, in dem Sabine gewohnt hat)

Esstisch Natura Phoenix Eiche massiv

allerdings fänden wir es viel praktikabler, wenn man die Flocken an der geplanten Kücheninsel herstellen könnte. Habt ihr dafür gute Ideen? Unter Umständen ist die Flockenquetsche ja nicht das einzige Küchengerät, das mittels einer Schraubzwinge befestigt werden soll. Früher funktionierten auch Fleichwölfe und Nußreiben auf die Weise und da wir vermehrt auf stromführende Geräte verzichten möchten, ist es nicht auszuschließen, dass wir noch mehrere solcher Geräte anschaffen.

Küchenplanung

So, ein erster Entwurf einer möglichen Küchenaufteilung liegt vor. Kurze Erklärung der Schränke, der Ikea-Küchenplaner lässt leider nicht alles zu, was möglich wäre. Rechts neben dem Backofenhochschrank kommt die Geschürrspülmaschine rein, auch etwas höher gestellt. Neben der Spüle kommt ein Vorratsschrank hinein, rechts daneben wiederum ist der Kühlschrank untergebracht. Die Spüle auf dieser Seite der Küche unterzubringen, hat aus Sabines Sicht mehrere Vorteile. Erstens ist auf der Kochinsel wirklich ausreichend Platz für den Herd, zum Schnippeln und und und. Der Herd bekommt im übrigen einen Teppan.

Und zweitens müssen die Leitungen nicht weiter gezogen werden, als unbedingt notwendig. Auf der Rückseite der Küchenwand wird das Badezimmer liegen, so dass das aus preislicher Sicht eine günstige Variante sein wird.

Lasst euch von der merkwürdigen Frontfarbe beim Küchenplaner nicht irritieren, eingegeben sind glatte, weiße Fronten. Keine Ahnung, warum er die Kücheninsel in so einem dunklen Ton darstellt.

Eventuell machen wir die Kücheninsel auch um 75 cm kürzer und stellen dort unseren kleinen Esstisch hin, dann hätten wir da einen Schnippel und schnell-mal-was-Essen-Platz, der auch im Sitzen genutzt werden kann. Das wäre für Sepp von Vorteil. Oder von Nachteil, weil er dann beim Mithelfen eingebunden würde.

Jetzt ist die Kücheninsel 240 cm x 120 cm groß.

Weihnachtsbrief 2018

Liebe Freunde, Verwandte und Feinde,

das Jahr 2018 neigt sich seinem Ende zu. Es war aus unserer Sicht ein wundervolles Jahr, ein Jahr des Neuanfangs. Im Februar haben wir uns das erste Mal in Ingolstadt getroffen. Wir kannten insofern gut, als dass wir schon lange, viel und oft miteinander geschrieben und telefoniert haben. Aber all das sagt ja nichts darüber aus, ob man sich dann im „richtigen Leben“ auch gut riechen kann, ob die Chemie stimmt, wie man so schön sagt. Bei uns stimmte sie vom ersten Augenblick an. Ostern fuhren wir zusammen mit Kathis Familie auf die Zugspitze (gut, dass wir das gemacht haben, bevor es diesen Unfall im Herbst mit den Gondeln gab, heute würden wir wohl nicht mehr fahren).

Nach den Feiertagen ging plötzlich alles Holterdipolter. Sabines Caddy verreckte an unserem letzten Urlaubstag.

Das führte dazu, dass Sabine vorübergehend bei Sepp Unterschlupf fand. Noch vor dem Osterurlaub hatte die Mieterin in der Wohnung über Sepp schon gekündigt und es war klar, dass die Wohnung ab 1. Mai 2018 frei würde. Bis der Ersatz für den Caddy, unser Touran, soweit fahrfertig und angemeldet war, vergingen noch eineinhalb Wochen.

Die Zeit nutzte Sabine und suchte sich einen Job in der Gegend. Nahverkehr war das Zauberwort, denn sie wollte nicht mehr in den Fernverkehr. Aber Dank Fachkräftemangel war das Thema schnell erledigt und sie fing am 23.04.2018 bei einer Spedition im Landkreis Rosenheim an.

So verging der Sommer rasend schnell. Wir machten Ausflüge in die Gegend, waren am Schliersee, am Chiemsee, auf der Siegel-Alm bei Bayerischzell, auf dem Wendelstein (um den hohen Temperaturen zu entgehen), haben einen Kurzurlaub in Wien

und in Dürrwies im Bayerischen Wald gemacht. Wir ließen uns in Marktoberdorf bei Tattoo Moskito tätowieren.

Auch daheim ließen wir es uns gut gehen, grillten oder kochten miteinander. Gleichzeitig haben wir uns intensiv damit beschäftigt, wie wir unser Holzhaus planen. Der Hund bekam eine neue Hundebox fürs Auto und die Katze ein Katzenhaus für draußen, weil sie sich wegen des Hundes nicht mehr in die Wohnung traut.

Dankbar sind wir dafür, dass niemand letztes Jahr ernsthaft erkrankt ist. Lediglich Sabines 89jährige an Demenz erkrankte Mutter verstarb im Mai. Auch das ein Grund für Dankbarkeit, Demenz fordert viel von allen Beteiligten, auch von den Betroffenen.

Froh ist besonders Sabine darüber, dass der Scheidungskrieg der Eltern vom Enkelmädchen vorbei zu sein scheint und sich beide doch endlich auf das Wohl des Kindes besonnen haben. Das hat auch noch den Vorteil, dass Sabine die Enkeline öfter sieht. Der Enkelsohn ist in den Kindergarten gekommen, ein erster Schritt in Richtung groß werden.

Die Aufnahme entstand noch im Haus von Sabine. Die Küche hatte sie dort relativ neu einbauen lassen, jetzt wohnen ja Mieter dort. Aber die Küche ist so schön, dass wir uns wieder für das gleiche Modell (mit anderer Arbeitsplatte) entschieden haben. Es ist „Chalet 883“ von Nobilia.

Am 13. Oktober haben wir zusammen mit unseren Familien unsere Verlobung gefeiert.

Im kommenden Jahr freuen wir uns auf unsere Hochzeit im April und darauf, dass wir um die Zeit in einem Jahr hoffentlich schon in unserem Haus sitzen können. Drückt uns doch bitte dafür die Daumen.

Wir wünschen euch allen und uns, dass wir weiterhin gesund bleiben oder, falls ihr nicht gesund seid, wieder gesund werdet. Genießt die Feiertage und kommt gut rüber ins Neue Jahr!